partie centrale qui "pousse"
Die effiziente Nutzung der durch die Bibliothek zur Verfügung gestellten Informationsressourcen ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Die Bibliothekskurse sind obligatorisch und integraler Bestandteil der methodischen Einführung:
Dr. Franziska Metzger, Lektorin
Zeit und Ort: Montag, 17-19 Uhr; Raum: MIS 2118
Kurzbeschreibung: Im Zentrum des Methodenseminars stehen verschiedene Perspektiven auf historische Quellen und die Reflexion der Pluralität möglicher Zugänge auf ein historisches Thema. Neben technischen Hinweisen und Übungen zum Arbeiten mit historischen Quellen ganz generell (Quellenrecherchen, allgemeiner Umgang mit Quellen, Archivarbeit, Besonderheiten zeitgeschichtlicher Quellenarbeit), stellt der Konnex von forschungsrelevanten Fragestellungen und geeigneten methodischen Zugängen sowie theoretischen Reflexionen den Ausgangspunkt unserer Methodendiskussion dar. In Verbindung mit konkreten Beispielen sollen politik-, sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven und Methoden wie die Begriffs- und Diskursgeschichte, mikrogeschichtliche und mentalitätsgeschichtliche oder auch intellektuellengeschichtliche Zugänge – um nur einige Beispiele des Methodenpluralismus des „cultural turn“ in der Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten zu nennen –, ebenso wie Perspektiven des Vergleichs und Transfers behandelt. Dabei soll das Bewusstsein für gegenwärtige Methodendiskussionen der historischen Forschung gefördert und auch Fragen in Bezug auf das Schreiben und die Präsentation von Geschichte aufgegriffen werden.
Es wird mit einem Reader gearbeitet, der Anfang Semester bereitliegt.
Wichtiger Hinweis: Das Methodenseminar I muss in Verbindung mit dem Proseminar „Räume Europas: Raumvorstellungen zwischen Ein- und Abgrenzung“ von Dr. F. Metzger besucht werden.
Dr. Christina Späti, Lektorin
Zeit und Raum: Dienstag, 15-17 Uhr; Raum: MIS 2120 - Beginn 26. Februar!
Kurzbeschreibung: Das Methodenseminar I dient dazu, in Verbindung mit dem Proseminar „Inszenierungen des Nationalen: Die Schweiz im 19. Jahrhundert“, die methodischen Grundlagen für das Verfassen von schriftlichen Arbeiten kennenzulernen. Am Beispiel der Themen des Proseminars erarbeiten wir gemeinsam Themen wie die wissenschaftliche Fragestellung, das Vorgehen bei der Quellenanalyse und -interpretation und die Strukturierung des empirischen Materials anhand von Periodisierungen, Typologien und Vergleichen. Auch das Thema der Quellensuche und ein Archivbesuch stehen auf dem Programm. Ziel ist es, dass jedeR Studierende die grundlegenden Kenntnisse und Kompetenzen methodischen Vorgehens erwirbt und diese sogleich auf das Verfassen seiner/ihrer Proseminararbeit anwenden kann.
Einführende Literatur: Martin Lengwiler, Praxisbuch Geschichte. Einführung in die historischen Methoden, Zürich 2011.
Wichtiger Hinweis: Das Methodenseminar I muss in Verbindung mit dem Proseminar „Inszenierungen des Nationalen: Die Schweiz im 19. Jahrhundert“ von Dr. C. Späti besucht werden.
Dr. Franziska Metzger, Lektorin
Zeit und Raum: Dienstag, 17.15-19.00; Raum: MIS 2118
Kurzbeschreibung: Das Methodenseminar II baut auf dem Methodenkurs I auf und vertieft verschiedene der dort behandelten Zugänge und Perspektiven theoretisch, quellenbezogen und anhand konkreter Themen. Ein Schwerpunkt wird in Zugängen der historischen Semantik und der Diskursgeschichte liegen. Darauf aufbauend wird der Textbezug dieser Ansätze auf visuelle Zeichensysteme über Zugänge der Ikonographie ausgeweitet und werden auf Performativität bezogene Reflexionen einbezogen. Ein weiterer, zeitgeschichtespezifischer Fokus wird auf die Oral History gelegt, in welcher der Historiker zum „Produzenten“ von Quellen wird, die wir im Zusammenhang von Erfahrung, Erinnerung und Erzählung und unter Einbezug der diskutierten Zugänge deuten werden.
Es wird mit einem Reader gearbeitet, der Anfang Semester bereitliegt.
Dr. Patricia Hertel
Zeit und Raum: Donnerstag, 8.00-10.00; Raum: MIS 2118
Kurzbeschreibung: Schreiben ist eine Schlüsselkompetenz für Historiker, die in diesem Methodenseminar II trainiert werden soll. Zum einen geht es um die Analyse und um das Verfassen verschiedener wissenschaftlicher Textsorten wie Rezension oder Essay. Zum anderen sollen die Fähigkeit zu klarer Textstrukturierung, verständlichem Ausdruck und treffender Formulierung geschult werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zum intensiven Schreiben.
Einführende Literatur: Wolfgang Schmale (Hg.), Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen, Wien/Köln/Weimar 2006; Lothar Kolmer/Carmen Rob-Santer, Geschichte schreiben. Von der Seminar- zur Doktorarbeit, Paderborn 2006; Karl-Heinz Göttert, Kleine Schreibschule für Studierende, München 1999; Otto Kruse, Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium, 12. Auflage, Frankfurt am Main 2007.