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Methodenseminare HS 2012

Methodenseminar I: Am Beispiel der sozialen Bewegungen

Dr. Christina Späti, Lektorin

 

Zeit und Ort: Dienstag, 15:15-17:00; Raum: MIS 2120

 

Kurzbeschreibung: Das Methodenseminar I dient dazu, in Verbindung mit dem Proseminar „Zwischen Opposition und Integration: Soziale Bewegungen im 19. und 20. Jahrhundert“, die methodischen Grundlagen für das Verfassen von schriftlichen Arbeiten kennenzulernen. Am Beispiel der sozialen Bewegungen erarbeiten wir gemeinsam Themen wie die wissenschaftliche Fragestellung, das Vorgehen bei der Quellenanalyse und -interpretation und die Strukturierung des empirischen Materials anhand von Periodisierungen, Typologien und Vergleichen. Auch das Thema der Quellensuche und ein Archivbesuch stehen auf dem Programm. Ziel ist es, dass jedeR Studierende die grundlegenden Kenntnisse und Kompetenzen methodischen Vorgehens erwirbt und diese sogleich auf das Verfassen seiner/ihrer Proseminararbeit anwenden kann.

Einführende Literatur: Martin Lengwiler, Praxisbuch Geschichte. Einführung in die historischen Methoden, Zürich 2011.

Wichtiger Hinweis: Das Methodenseminar I muss in Verbindung mit dem Proseminar „Zwischen Opposition und Integration: Soziale Bewegungen im 19. und 20. Jahrhundert“ von Dr. C. Späti besucht werden.

Methodenseminar I

Dr. Franziska Metzger, Lektorin

 
Zeit und Ort: Montag, 17.15-19.00; Raum: KIN 2.102

 
Kurzbeschreibung: Im Zentrum des Methodenseminars stehen verschiedene Perspektiven auf historische Quellen und die Reflexion der Pluralität möglicher Zugänge auf ein historisches Thema. Neben tech­nischen Hinweisen und Übungen zum Arbeiten mit historischen Quellen ganz generell (Quel­lenrecherchen, allgemeiner Umgang mit Quellen, Archivarbeit, Besonderheiten zeitgeschicht­licher Quellenarbeit), stellt der Konnex von forschungsrelevanten Fragestellungen und geeig­neten methodischen Zu­gängen sowie theoretischen Reflexionen den Ausgangspunkt unserer Methodendiskussion dar. In Verbindung mit konkreten Beispielen sollen politik-, sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven und Methoden wie die Begriffs- und Diskursgeschichte, mikrogeschichtliche und mentalitätsgeschichtliche oder auch intellektuellengeschichtliche Zu­gänge – um nur einige Beispiele des Methodenpluralismus des „cultural turn“ in der Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten zu nennen –, ebenso wie Perspektiven des Vergleichs und Transfers behandelt. Dabei soll das Bewusstsein für gegenwärtige Methoden­diskussionen der historischen Forschung gefördert und auch Fragen in Bezug auf das Schreiben und die Präsentation von Geschichte aufgegriffen werden.

Es wird mit einem Reader gearbeitet, der Anfang Semester im Seminar verteilt wird.

Wichtiger Hinweis: Das Methodenseminar I muss in Verbindung mit dem Proseminar „Zwischen Fortschrittsglaube und Zukunftsangst: Kultur, Gesellschaft und Politik um die Jahrhundertwende von 1900“ von Dr. F. Metzger besucht werden.

Methodenseminar II - Schreibwerkstatt

Dr. Patricia Hertel

 

Zeit und Ort: Donnerstag, 8.15-10.00; Raum: MIS 4128


Kurzbeschreibung:
Schreiben ist eine Schlüsselkompetenz für Historiker, die in diesem Methodenseminar II trainiert werden soll. Zum einen geht es um die Analyse und um das Verfassen verschiedener wissenschaftlicher Textsorten wie Rezension oder Essay. Zum anderen sollen die Fähigkeit zu klarer Textstrukturierung, verständlichem Ausdruck und treffender Formulierung geschult werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zum intensiven Schreiben.

Einführende Literatur: Wolfgang Schmale (Hg.), Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen, Wien, Köln, Weimar 2006; Lothar Kolmer, Carmen Rob-Santer: Geschichte schreiben. Von der Seminar- zur Doktorarbeit, Paderborn 2006; Karl-Heinz Göttert, Kleine Schreibschule für Studierende, München 1999; Otto Kruse, Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium, 12. Auflage, Frankfurt a. M. 2007.

Methodenseminar II - Das lebende Gedächtnis der Universität Freiburg. Projektseminar als Einführung in die Oral History

Prof. tit. Dr. Bosshart-Pfluger Catherine, Lehr- und Forschungsrätin

 

Zeit und Ort: Blockkurs, Freitag, 13.15-17.00, Daten: 21.9., 5.10., 12.10., 19.10., 26.10., 16.11., 14.12.; Raum: MIS 2122 A/B


Kurzbeschreibung:
Das Methodenseminar II soll den Studierenden eine theoretische und praktische Einführung in die Oral History vermitteln. Dieses Ziel soll im Rahmen eines Projektseminars erreicht werden, das sich mit der Geschichte der Universität Freiburg/Fribourg befasst. Da sie 2014 das 125-jährige Bestehen feiert, wird in dieser Veranstaltung die Gelegenheit ergriffen, Zeugnisse von Dozierenden, die diese Institution geprägt haben, für die Nachwelt zu sichern. Die Studierenden werden in die Geschichte der Universität Freiburg/Fribourg eingeführt und erarbeiten auf dieser Basis die Grundlagen für eine Befragung emeritierter Professoren und Professor­innen zu ihrem Berufsleben an der Universität Freiburg/Fribourg. Als eigenen Beitrag führen die Studierenden ein narratives Interview durch und transkribieren dieses.Als zusätzlicher Beitrag (z. B. im Rahmen des 3. externen Moduls für Hauptfach­studierende Zeitgeschichte) besteht die Möglich­keit, eine Arbeit in Form einer Interviewanalyse zu verfassen. Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studie­ren­­de der Zeitgeschichte und Geschichte.

Das Methodenseminar II wird als Blockseminar mit sieben Einheiten geführt. Die persönliche Anwesenheit beim Seminarbeginn am 21. September 2012 ist für die weitere Teilnahme zwingend

Empfohlene Literatur: Die zu lesenden Artikel befinden sich in gescannter Form auf Moodle.