Leitungsteam

Prof. Damir Skenderovic

Prof. Christina Späti

Dr. Francesca Falk

 

 

Kontakt

Für weitere Fragen steht Ihnen die Koordinatorin des Programms gerne zur Verfügung:

linda.ratschiller(at)unifr.ch

 

 

 

Beteiligte Professor/innen

  • Prof. Samantha Besson (Rechtswissenschaften, Universität Freiburg)
  • Prof. Gianni D’Amato (Migration and Citizenship Studies, Université de Neuchâtel)
  • Prof. Harald Fischer-Tiné (Geschichte, ETH Zürich)
  • Prof. Edgar Forster (Erziehungswissenschaften, Universität Freiburg)
  • Prof. François Gauthier (Religionswissenschaften, Universität Freiburg)
  • Prof. Christian Giordano (Sozialanthropologie, Universität Freiburg)
  • Prof. Madeleine Herren-Oesch (Geschichte, Universität Basel)
  • Prof. Oliver Krüger (Religionswissenschaften, Universität Freiburg)
  • Prof. Martin Lengwiler (Geschichte, Universität Basel)
  • Prof. Aram Mattioli (Geschichte, Universität Luzern)
  • Prof. Francesca Poglia Mileti (Soziologie, Universität Freiburg)
  • Prof. Anne-Françoise Praz (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Prof. Patricia Purtschert (Gender Studies, Universität Bern)
  • Prof. Reinhard Schulze (Islamwissenschaft, Universität Bern)
  • Prof. Brigitte Studer (Geschichte, Universität Bern)
  • Prof. Siegfried Weichlein (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Dina Bader (Sozialwissenschaften, Université de Neuchâtel)
  • Rosalyn Baldonado Eder (Erziehungswissenschaften, Universität Freiburg)
  • Lisa Borrelli (Soziologie, Universität Bern)
  • Guidi Diletta (Religionswissenschaften, Universität Freiburg)
  • Nathalie Faoro (Vergleichende Politik, Universität Zürich)
  • Dirk Fischer (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Anja Früh (Europastudien, Universität Freiburg)
  • Irma Gadient (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Teresia Gordzielik (Europarecht und Europäisches Migrationsrecht, Universität Freiburg)
  • Judith Grosse (Geschichte, ETH Zürich)
  • Flavia Grossmann (Geschichte, Universität Basel)
  • Karin Hostettler (Gender Studies, Universität Basel)
  • Susanne Kammerer (Gender Studies, Universität Zürich)
  • Faten Khazaei (Gender Studies, Université de Neuchâtel)
  • Lea Pfäffli (Technikgeschichte, ETH Zürich)
  • Linda Ratschiller (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Angela Sanders (Migration and Population Studies, Université de Neuchâtel)
  • Barbara Schumacher (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Anja Suter (Geschichte, Universität Basel)
  • Nicolas Thorens (Soziologie, Universität Freiburg)
  • Philipp Valentini (Vergleichende Religionsgeschichte und Interreligiöser Dialog, Universität Freiburg)
  • Felix Wirth (Zeitgeschichte, Universität Freiburg)
  • Anna Wyss (Soziologie, Universität Bern)
  • Mirjam Zbinden (Gesellschafts-, Kultur- und Religionswissenschaften, Universität Freiburg)

Assoziierte Mitglieder

  • David Chemeta (Sprachwissenschaften, Universität Potsdam/Université de Strasbourg)
  • Julien Debonneville (Gender Studies, Université de Genève)
  • Rody Klein (Erziehungswissenschaften, Université de Genève)
  • Sonja Moghaddari (Anthropology and Sociology of Development, The Graduate Institute Geneva)
  • Helga Rathjen (Kulturwissenschaften und Ethnologie, Universität Bremen)
  • Philipp Schäfer (Soziologie/Ethnologie, Universität Konstanz)
  • Nathalie Schwarz (Sozialwissenschaften, Université de Lausanne)
  • Eric Essono Tsimi (Intercultural Communication, Université de Lausanne)
  • Sophie Vögele (Kulturanalysen und Vermittlung, Zürcher Hochschule der Künste)

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Transdisziplinäres Doktoratsprogramm: Migration and Postcoloniality Meet Switzerland

version française

 

Ziel und Zweck

Das Doktoratsprogramm versteht sich als Beitrag zu den schnell wachsenden Forschungsfeldern der Migration und der Postcolonial Studies in der Schweiz. Es richtet sich an Doktorierende der Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Sozialanthropologie und Ethnologie, sowie der Kultur-, Religions- und Rechtswissenschaften. Das Programm möchte ein Netzwerk von Doktorierenden und Wissenschaftler/innen etablieren.

Beim Doktoratsprogramm handelt es sich nicht so sehr um ein festes Curriculum mit aufeinander aufbauenden Veranstaltungen, sondern um ein zusätzliches, innovatives Ausbildungsangebot. Es soll Doktorierenden ermöglichen, sich mit aktuellen methodischen und theoretischen Debatten auseinanderzusetzen und Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen.

 

Themen

Die thematische Ausrichtung des Doktoratsprogramms ist breit und reicht von Fragen der Ein- und Ausgrenzung, der Mobilität und Personenfreizügigkeit bis zu Einbürgerungspolitiken und Diskriminierungspraktiken. Auch gilt es, die heutige Immigration (nach Europa) wie auch die frühere Emigration (aus Europa) im Kontext der postkolonialen Gegenwart und der kolonialen Vergangenheit zu betrachten. Eine solche Perspektive über Verstrickungen, Abhängigkeiten und Verbindungen zwischen Migration und Kolonialismus trägt zum Verständnis von laufenden Debatten über die Migrationspolitik bei. Mit dem Fokus auf eine Vielzahl von Themen, die in Zusammenhang mit Migration und Postkolonialität stehen, leistet das Programm auch einen Beitrag zur Forschung über die Konstruktion von Differenzen und Alterität. Damit werden nicht nur gegenwärtige Herausforderungen an Gesellschaft und Politik angesprochen, sondern auch neue Fragestellungen aufgeworfen und zusätzliche Forschungsperspektiven eröffnet.

 

 

 

Trägerschaft und Partneruniversitäten

Das von Swissuniversities finanzierte Doktoratsprogramm Migration and Postcoloniality Meet Switzerland wird vom Studienbereich Zeitgeschichte an der Universität Freiburg getragen, als Partneruniversitäten fungieren die Universitäten Bern, Basel, Luzern, Neuchâtel und die ETH Zürich. Doktorierende dieser Universitäten erhalten finanzielle Unterstützung bei ihrer Teilnahme an den Veranstaltungen des Programms. Die Tagungskosten (inkl. Übernachtung und Verpflegung) werden im Rahmen des Doktoratsprogramms gedeckt, die Anfahrtskosten durch die jeweiligen Heimuniversitäten. Ebenso werden Studierende der Universität Freiburg dazu eingeladen, an Doktoratsprogrammen der Partneruniversitäten teilzunehmen.

 

 

Mitgliedschaft

Mitglieder des Doktoratsprogramms sind eingeladen, an sämtlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie erhalten die Möglichkeit ihr Dissertationsprojekt an einem Workshop vorzustellen und dieses mit namhaften Experten/innen aus dem In- und Ausland zu diskutieren. Im Gegenzug wird von den Mitgliedern erwartet, dass sie mindestens einmal pro Jahr an einer Veranstaltung teilnehmen und ihr Projekt während ihrer Mitgliedschaft einmal an einem Workshop präsentieren.

 

 

Bewerbung

Um sich als Mitglied beim Doktoratsprogramm zu bewerben, bitten wir Sie folgende Unterlagen an die Koordinatorin des Programms zu mailen linda.ratschiller(at)unifr.ch:

 

- ein Abstract Ihres Dissertationsprojekts (max. eine halbe A4 Seite)

- eine Kurzbiografie

- Angaben zu Ihrer institutionellen Anbindung

 

 

 

 

 

Workshop: 6. – 7. Oktober 2016

Das Doktoratsprogramm geht nun erfolgreich in sein drittes Jahr. Der diesjährige Workshop findet im Schloss Münchenwiler in der Nähe von Murten statt (http://www.schloss-muenchenwiler.ch/home.html). Er soll Doktorierenden die Gelegenheit bieten, ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren und diese mit anderen Mitgliedern und namhaften Experten/innen zu diskutieren. Als Experten/innen werden unter anderem dabei sein: Prof. Edgar Forster (Universität Freiburg), Prof. David Maxwell (University of Cambridge), Dr. Noémi Michel (Université de Genève), Prof. Patricia Purtschert (Universität Bern), Dr. Bernhard C. Schär (ETH Zürich).

 

Bewerbungsfrist: Doktorierende, die Mitglied des Doktoratsprogramms „Migration and Postcoloniality Meet Switzerland“ werden und am 6. und 7. Oktober 2016 am Workshop teilnehmen möchten, können sich bis zum 15. Juli 2016 bei der Koordinatorin des Programms Linda Ratschiller (linda.ratschiller(at)unifr.ch) bewerben.

 

 

 

 

Kolloquium: 22. April 2016

Am 22. April 2016 findet an der Universität Fribourg ein Kolloquium statt, in dessen Mittelpunkt der Austausch über Möglichkeiten aber auch Schwierigkeiten und Grenzen von postkolonialen Ansätzen sowie deren Anschlussfähigkeit an die Migrationsforschung stehen. Dabei werden die Mitglieder des Doktoratsprogramms die Gelegenheit haben, ihre methodischen Fragen mit zwei Expertinnen aus der Migrationsforschung und den Postcolonial Studies zu diskutieren: Maria do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan. Das detaillierte Programm finden Sie hier:

 

 

 

Workshop: 1. - 2. Oktober 2015

Der diesjährige Workshop findet im Zentrum Löwenberg in Muntelier statt. Dabei werden die zentralen thematischen Schwerpunkte und zugleich die disziplinäre Breite des Doktoratsprogramms in den Mittelpunkt gestellt. Die Doktorierenden erhalten die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren und diese mit namhaften Experten/innen zu diskutieren. Als Experten/innen werden unter anderem dabei sein: Prof. Edgar Forster (Universität Freiburg), Prof. François Gauthier (Universität Freiburg), Prof. Panikos Panayi (De Monfort University), Prof. Francesca Poglia Mileti (Universität Freiburg) und Prof. Brigitte Studer (Universität Bern).

 

Das detaillierte Programm finden Sie hier:

 

 

 

 

Kolloquium: Saskia Sassen 23. April 2015

Am Donnerstag 23. April 2015 findet von 9 bis 12 Uhr ein Kolloquium statt, zu dem alle Mitglieder des Doktoratsprogramms herzlich eingeladen sind. Wir möchten bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit Saskia Sassen auf ihren Vortrag vom Vorabend eingehen und ihr 2014 neu erschienenes Buch Expulsions: Brutality and Complexity in the Global Economy diskutieren.

 

The public lecture is followed by a colloquium on Thursday 23rd April from 9h00 to 12h00 to which all members of the doctoral programme are cordially invited. Together with Saskia Sassen, we would like to deepen the issues brought up in her talk and discuss her new book Expulsions: Brutality and Complexity in the World Economy, published in 2014.

 

 

 

 

Public Lecture: Saskia Sassen 22. April 2015

 

 

Saskia Sassen, Professorin der Soziologie an der Columbia University, wird am 22. April um 18h15 einen öffentlichen Vortrag über Expulsions: Beyond the Language of Inequality an der Universität Fribourg halten. Saskia Sassen gilt als weltweit bekannte Expertin für Fragen der Migration und Globalisierung. Im Zentrum ihrer Forschung steht die globalisierte Stadt – der Ort an dem soziale, politische und wirtschaftliche Prozesse aufeinandertreffen. In ihrem Vortrag an der Universität Freiburg wird Saskia Sassen den Blick auf die Ränder dieser Systeme werfen. Zunehmende Einkommensunterschiede und Arbeitslosigkeit, wachsende Zahlen von Flüchtlingen und Gefangenen, beschleunigte Zerstörung von Land- und Wasserressourcen: sie wird zeigen, dass die heutigen sozioökonomischen und ökologischen Probleme nicht allesamt mit den gängigen Begrifflichkeiten von Armut und Ungleichheit erfasst werden können, vielmehr sind es verschiedene Arten von Ausgrenzungen – von der Erwerbsarbeit, von Lebensraum, sogar von der Biosphäre, die Leben überhaupt erst möglich macht.

 

Saskia Sassen, Professor of Sociology at Columbia University, is giving a public lecture entitled Expulsions: Beyond the Language of Inequality at University of Fribourg on 22nd April 2015 at 18h15Saskia Sassen's research and writing focuses on migration and globalisation. Her work develops a unique understanding of these processes through the lens of the city - the site in which social, political, and economic influences materialise on a global scale. In her talk at the University of Fribourg, Sassen will shift her focus to the margins of these systems. Soaring income inequality and unemployment, expanding populations of the displaced and imprisoned, accelerating destruction of land and water bodies: she will argue that today's socioeconomic and environmental dislocations cannot be fully understood in the usual terms of poverty and injustice. They are more accurately understood as a type of expulsion - from professional livelihood, from living space, even from the very biosphere that makes life possible.

 

Please find the flyer attached:

 

 

 

 

Workshop: 2. - 3. Oktober 2014

Mit dem Kick-off Workshop am 2. und 3. Oktober 2014 im Zentrum Löwenberg in Muntelier wird das Doktoratsprogramm lanciert. Dabei werden die zentralen thematischen Schwerpunkte und zugleich die disziplinäre Breite des Programms in den Mittelpunkt gestellt. Zum einen geht es um die Ausbildung der Doktorierenden, indem sie anhand gemeinsamer Textlektüre an für ihre Forschungsprojekte zentrale Werke herangeführt werden. Zum anderen erhalten sie die Gelegenheit, ihre eigenen Dissertationsprojekte zu präsentieren und diese mit namhaften Experten/innen aus Geschichte, Politikwissenschaften, Islamwissenschaften und Soziologie zu diskutieren. Zu diesem Zweck werden einerseits auswärtige Expert/innen eingeladen, andererseits stehen Vertreter/innen der Partneruniversitäten als Kommentator/innen zur Verfügung. Schliesslich geht es auch darum, die Netzwerke und den Austausch der Doktorierenden mit den Expert/innen und untereinander zu fördern.

 

Contributors

Prof. Harald Fischer-Tiné (Geschichte, ETH Zürich)

Prof. Madeleine Herren-Oesch (Geschichte, Universität Basel)

Prof. Ivan Kalmar (Anthropologie, University of Toronto)

Prof. Ina Kerner (Diversity Politics, Humboldt Universität Berlin)

Prof. Barbara Lüthi (Anglo-Amerikanische Geschichte, Universität Köln)

Dr. Patricia Purtschert (Philosophie, ETH Zürich)

Prof. Reinhard Schulze (Islamwissenschaft, Universität Bern)

 

Das detaillierte Programm finden Sie hier: