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Das Institut für Mehrsprachigkeit

Das Institut für Mehrsprachigkeit wurde 2008 als gemeinsames Forschungsinstitut der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg gegründet. Seine Tätigkeiten werden massgeblich durch die Adolphe Merkle-Stiftung sowie die Stiftung für Forschung und Entwicklung der Mehrsprachigkeit des Staates Freiburg gefördert und finanziert. Das Institut ist in drei Forschungsbereiche gegliedert, die je von einem der dem Institut angeschlossenen Professoren geleitet werden:

Prof. Dr. Raphael Berthele beschäftigt sich im Bereich „Mehrsprachige Kompetenz, Kontakt, Variation“ mit der mehrsprachigen (also normalen) menschlichen Sprachfähigkeit, die als Repertoire von Ausdrucksmitteln, rezeptiven Fähigkeiten sowie metasprachlichen Fähigkeiten verstanden wird, über das mehrsprachige Personen in variablen Ausprägungen verfügen. Sprachen und Varietäten werden vor dem Hintergrund ihrer Rolle im mehrsprachigen Repertoire konzeptualisiert und wissenschaftlich erforscht.

Im Bereich von Prof. Dr. Alexandre Duchêne, „Gesellschaft, Institutionen und Politik“ geht es um soziale und institutionelle Herausforderungen der Mehrsprachigkeit. Themenschwerpunkte sind (1) Mehrsprachigkeit und schulische Institution, (2) Mehrsprachigkeit und Arbeitswelt, (3) Mehrsprachigkeit und kulturelle und politische Institutionen sowie (4) Sprachenpolitik und Rechtswesen. Durch eine soziologische und anthropologische Perspektive auf Sprachpraktiken sollen bestimmten Sprachen und ihren SprecherInnen zugeschriebene Wertigkeiten, Machtgefüge zwischen Sprachgemeinschaften, soziale Ungleichheiten sowie die Auswirkungen der Globalisierung auf Sprachpraktiken untersucht werden.

Prof. Dr. Thomas Studer betreut den Bereich „Spracherwerb, Unterricht, Beurteilung und Evaluation“, der drei Interessenschwerpunkte umfasst: (1) den Spracherwerb in seinen ungesteuerten, unterrichtlich gesteuerten und selbstgesteuerten Formen, (2) die Fremdsprachen- und Mehrsprachigkeitsdidaktik mit den zentralen Aspekten Lehr- und Lernziele, Curricula und Lehrpläne sowie Methoden des Sprachenlehrens und –lernens und (3) die Beurteilung von Sprachkompetenzen und die Evaluation von Sprachprogrammen.