Martine Nida-Rümelin, o.Prof.

Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und der Humanwissenchaften

Martine Nida-Rümelin unterrichtet in Fribourg seit 1999. Sie hat in München (Deutschland) Philosophie, Psychologie und Mathematik studiert. Längere Forschungsaufenthalte im Ausland: 1991 in Providence, Rhode Island und and der UCLA, Kalifornien (USA), 2006 am Institute for Advanced Studies in Budapest (Ungarn), 2009 an der ANU in Canberra (Australien). Im beruflichen Kontext verwendete Sprachen (Lehre, Vorträge, Veröffentlichungen): französisch, deutsch, englisch, italienisch, spanisch. - Ihre Doktorarbeit behandelte Fragen des phänomenalen Bewusstseins (Argument des unvollständigen Wissens) und ihre Habilitation war der Identität bewusstseinsfähiger Wesen gewidmet (Entwicklung einer nicht-reduktionistischen Auffassung). Die Mehrzahl ihrer veröffentlichten Arbeiten befasst sich mit dem besonderen Status bewusstseinsfähiger Wesen und zielt darauf ab, eine nicht-materialistische Auffassung von Bewusstsein zu entwickeln, welche die Schwächen des traditionellen Dualismus vermeidet. Weitere neuere Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Philosophie der Farben und der Farbwahrnehmung; philosophische Analyse der Farbwahrnehmungswissensschaften; Individualität bewusstseinsfähiger Wesen; Freiheit und Determination; Phänomenologie des Handelns; die Beziehung zwischen Phänomenalität und Intentionalität; Selbstbezug und Selbstbewusstsein; Emotion und Rationalität; die Rolle der Emotionen im menschlichen Handeln; Emotion und ästhetischer Wert von Musik; epistemische Paradoxien und Paradoxien der Entscheidung; Denken in nicht-linguistischen Wesen; Intuitionen und ihre Rolle in der Philosophie. - In ihrem philosophischen Ansatz spielen phänomenologische Reflexion und rationale, reflektierte Intuitionen eine zentrale Rolle.

 

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