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Adrian Brauneis

Doktorassistent zu 100%, Germanistische Literaturwissenschaft

 

 

 

 

 

Propädeutik

 

 

 

Forschungsinteressen

  • Analytische Ästhetik, insb. die Frage nach den Gründen der Wertschätzung fiktionaler Literatur als mimetischer Kunstform
  • Erzähltheorie & Rhetorik erzählender Literatur
  • Historistische Bedeutungs- und Interpretationskonzeptionen
  • Fragen und Probleme der Literaturgeschichtsschreibung
  • Pierre Bourdieus feldtheoretische Literatursoziologie
  • Erzählende Literatur des 19., 20. und 21. Jahrhunderts

 

 

Lebenslauf

2006 bis 2011: BA-/MA-Studium der Neueren Deutschen Philologie und der Mittleren und Neueren Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen.

 

2011 bis 2014: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Tom Kindt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

 

2012 bis 2014: Mitglied der Doktorandenschule des Jena Centers Geschichte des 20. Jahrhunderts.

 

August 2014 bis August 2016: Diplomierter Assistent zu 50% am Lehrstuhl von Tom Kindt an der Universität Fribourg in der Schweiz.

 

2011 bis 2015: Arbeit an einer Dissertation zum Werk von Ernst Weiß, die im Januar 2015 unter dem Titel Sozioanalyse als ‚epische Methode‘. Eine werkbiographische Darstellung der literarischen Soziologie von Ernst Weiß abgeschlossen und von der Universität Fribourg angenommen wurde.

 

Seit Januar 2015: Studienberater im Fachbereich Germanistik an der Universität Fribourg in der Schweiz.

 

September 2016 bis September 2017: Doktorassistent zu 50% am Lehrstuhl von Tom Kindt an der Universität Fribourg in der Schweiz.

 

Seit September 2017: Doktorassistent zu 100% am Lehrstuhl von Tom Kindt an der Universität Fribourg in der Schweiz.

 

 

Lehre

Wintersemester 2012/13, Friedrich-Schiller-Universität Jena: BA-Seminar „Grundfragen der Literaturwissenschaft“ (gemeinsam mit Dr. Claudia Hillebrandt)

 

Frühlingssemester 2015 & 2016, Universität Fribourg: BA-Methoden-Proseminar „Grundfragen der Werkinterpretation“

 

Herbstsemester 2015, Universität Fribourg: BA-Seminar „Klassische Analysen und Kritiken der Kulturindustrie“

 

Frühlingssemester 2016, Universität Fribourg: BA-Seminar „Historisch-materialistische Literaturwissenschaft“

 

Herbstsemester 2016, Universität Fribourg: BA-Seminar „‚Sklaven in Ketten‘. Analyse und Interpretation ausgewählter Romane B. Travens (1882-1969)“

 

Herbstsemester 2016, Universität Fribourg: Proseminar Textanalyse: „Erzählungen“

 

Frühlingssemester 2017, Universität Fribourg: Kolloquium: ‚Die Rhetorik der Fiktion‘

 

Frühlingssemester 2017, Universität Fribourg: MA-Seminar: Schöne neue Welt? Romane Christian Krachts

 

 

Habilitationsprojekt

„und lächelt wie das garstige Schwein das er ist.“ 

Eine Untersuchung moralischer Sätze in fiktionaler Literatur

  

 

 

Publikationen

2011: „Grenzstreitigkeiten. Zur Behandlung von Fragen der kognitiven Signifikanz fiktionaler Literatur und intentionalistischen Bedeutungskonzeptionen in Blackwells Companion to the Philosophy of Literature (2010) [Rezension: A Companion to the Philosophy of Lite­ra­ture. Gary L. Hagberg/Walter Jost Ed. Malden, Mass. et al., 2010].“ IASLonline (13. De­zember).

 

2012 (mit Tom Kindt): „Fröhliche Wissenschaft. Zur Bedeutung des Literaturbegriffs für eine Begründung der Literaturwissenschaft.“ Literatur & Lebenswelt. Alexander Löck/ Dirk Oschmann Hg. Köln, 2012. 23–36.

 

2012: „‚Schöne Literatur‘ als Form der Problemreflexion. Eine erkenntnistheoretische Be­grün­dung ihrer normativen Bestimmung.“ Scientia Poetica 16: 183–209.

 

2012: „Wille zur Synthese. Sönke Finnerns Einführung der Narratologie in die Bibelwis­sen­schaft [Rezension: Sönke Finnern. Narratologie und biblische Exegese. Tübingen, 2010].“ DIEGESIS 1/1.

 

2013: „Bibliographie der selbständigen Werke Georg Kleins, seiner Interviews sowie aus­gewählter Beiträge zur Klein-Forschung.“ „Wie in luzidem Schlaf“. Zum Werk Georg Kleins. Chris­toph Jürgensen/Tom Kindt Hg. Berlin. 201–207.

 

2013: „Alter & Ego. Sympathetische Beziehung in der Methodendiskussion der Literatur­wissenschaft. [Tagungsbericht: Sympathie & Literatur. Tagung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 21. bis 22. Februar 2013, veranstaltet von Claudia Hillebrandt und Eli­sabeth Kampmann].“ Journal of Literary Theory (online).

 

2013: „Geburt des Romans aus dem Geist der Mentalitätengeschichte. Eine problemge­schichtliche Untersuchung von Patrick Süskinds Roman Das Parfum.“ Text & Kontext. Jahrbuch für germanistische Literaturforschung in Skandinavien 35: 165–181.

 

2015: „‚Das Schwein schlachtet sich selbst.‘ Zu Bertolt Brechts Verwertung von Karl Marx’ Kritik der politischen Ökonomie im Drama Die Mutter (1933/38) und dem Dreigro­schenroman (1934).“ Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaf­ten 313: 390–402.

 

2015: „Marcus Willand. Lesermodelle und Lesertheorien. Berlin/Boston, 2014 [Rezension].“ Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 25.1: 232–235.

 

2016: „Schnitzler-Handbuch. Christoph Jürgensen/Wolfgang Lukas/Michael Scheffel Hg. Stuttgart/Weimar, 2014 [Rezension].“ Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 26.1: 182–185.

 

2016: Sozioanalyse als ‚epische Methode‘. Eine werkbiographische Darstellung der litera­rischen Soziologie von Ernst Weiß [Dissertation]. St. Ingbert.

 

2016: „Variation und Negation des Bildungsromans in den 1920er Jahren. Zu Thomas Manns Zauberberg und Arnolt Bronnens Replik Barbara la Marr.“ Der Bildungsroman im lite­rarischen Feld. Neue Perspektiven auf eine Gattung. Elisabeth Böhm/Katrin Dennerlein Hg. Berlin et al. 239–263.

 

2017: „Stephan Pabst. Post-Ost-Moderne. Göttingen, 2016 [Rezension].“ Zeitschrift für Ger­ma­nistik, Neue Folge 27.1: 212–214.

 

2017: „Suche nach M. (1997). Doron Rabinovicis fantastischer Roman zum Umgang mit Schuld­gefühlen.“ Funktionen der Fantastik. Neue Formen des Weltbezugs von Literatur und Film nach 1945. Tom Kindt/Sonja Klimek/Tobias Lambrecht Hg. Heidelberg. 117–135.

 

2017: „Walter Benjamins ‚Goethe‘-Typoskript (1928), eine Untersuchung seiner polemischen Konzeption.“ Text & Kontext. Jahrbuch für germanistische Literaturforschung in Skandinavien. 39: 135–173.

 

2017 (mit Tom Kindt): „Wie man zu seiner Portion kommt. Eigentum und Diebstahl bei Brecht: Von Baal zum Dreigroschenroman.“ Diebstahl! Zur Kulturgeschichte eines Kul­turgründungsmythos. Andreas Gehrlach/Dorothee Kimmich Hg. München. [In Vor­berei­tung für den Druck.]

 

2017 (mit Tom Kindt): „Impliziter Autor.“ Handbuch Autorschaft. Michael Wetzel Hg. Ber­lin et al. [In Vorbereitung für den Druck.]

 

2017 (Hg. mit Tom Kindt): Skepsis – Pathos – Iro­nie. Ernst Weiß und die literarische Mo­derne. [In Vor­bereitung für den Druck.]

 

2017: „Ernst Weiß’ ästhetische Wahlverwandtschaften. Sozioanalyse als ‚epische Methode‘ nach Goethe und Flaubert.“ Skepsis – Pathos – Iro­nie. Ernst Weiß und die literarische Mo­derne. A.B./Tom Kindt Hg. [In Vor­bereitung für den Druck.]

 

 

Vorträge

20. April 2013, Universität Bayreuth: „Schauspiel der im Leeren kreisenden Kreise“. Von der Bildung zur Dezision in Arnolt Bronnens Zeit-Roman Barbara la Marr (1928)

 

28. Juni 2013, FSU Jena: Ernst Weiß’ ästhetische Wahlverwandtschaften der 1920er Jahre. Sozioanalyse als „epische Methode“ nach Goethe und Flaubert

 

20. Juni 2014, FSU Jena: Identitätskrise der ‚zweiten Generation‘ als Thema deutsch-jüdischer Literatur der frühen 1990er Jahre

 

16. März 2016, Universität Fribourg: Das Problem versucht, sich selbst zu lösen. Eine marxistische Interpretation von Gottfried Kellers Martin Salander (1886)

 

19. Oktober 2016, Universität Fribourg: Weshalb Fiktionen glaubhaft wirken. Zur systematischen und normativen Funktionsbestimmung fiktionaler erzählender Literatur nach Wayne C. Booth

 

12. April 2017, Universität Fribourg: „Adventure Yarns or Philosophy?“ – „Fiction or Propaganda?“. Ein­füh­rung in eine rhetorische Untersuchung der Romane von B. Traven (1882–1969)

 

14. November 2017, Universität Fribourg: „Man koloriert einen Gegenstand [...] und denkt: er [...] fällt mehr in die Augen, ist realer“. Zur narratologischen Kategorie ‚Unmittelbarkeit‘, mit einem Vergleich von Schrifttext, Comic und Film